Geschrieben von admin am 17. Juli 2006
Nasreddin Hodscha hat im 13. Jahrhundert, zeitgleich mit dem großen mystischen Dichter und Philosophen Dschelaleddin Rumi unter der Regierung der Seldschuken- Sultane in der Provinz Konya gelebt. Nachforschungen haben ergeben, daß Nasreddin im Jahre 1208 bei Sivrihisar geboren wurde, dort die Würde eines Imams (Vorbeter in der Moschee) bekleidete und im Jahre 1237 nach Aksehir übersiedelte, wo er im Jahr 1284/85 starb. Ansonsten gibt es über sein Leben keine zuverlässigen und beglaubigten Nachrichten. Auch wenn es jedemenge überlieferte Aussprüche und Redewendungen von Hodscha Nasreddin gibt die inzwischen allgemeines Sprachgut in der Türkei geworden sind, so lassen sich dennoch keine biographischen Anhaltspunkte daraus ablesen. Die Anekdoten zeigen lediglich das Bild einer fest ausgeprägten Persönlichkeit und die eines wandlungsfähigen und genialen Komikers.
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Geschrieben von admin am 5. Juli 2006
Mustafa Kemal Pasa wurde 1880 oder 81 im makedonischen Saloniki geboren. Er besuchte die Militärakademie, nahm am Aufstand der “Jungtürken” 1908/09 teil, kämpfte 1912 gegen die Italiener im Tripoliskrieg und war militärischer Befehlshaber im 1.Weltkrieg an den Dardanellen. 1918 zog sich Kemal Pasa nach Anatolien zurück, um dort einen Widerstand gegen die Griechen, die die westliche Türkei besetzt hatten zu organisieren. Außerdem brach er die Beziehungen zur Regierung des Sultans ab. 1920 wurde er Vorsitzender der Nationalversammlung und 1921 und 22 schaffte er es, sowohl die Griechen aus Kleinasien zu vertreiben, als auch das Sultanat zu beseitigen.
1923 rief er die Republik aus und ernannte sich selbst am 29.10. 1923 zum Präsidenten und zwei willige Helfer zu Premier und Parlamentspräsident. Sein Ziel war die Schaffung eines türkischen Nationalstaates auf laizistischer Basis. Er ernannte Ankara zur neuen türkischen Hauptstadt und reformierte den politischen und kulturellen Bereich.
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Tags: Politik
Geschrieben von admin am 5. Juli 2006
Unter den Phrygern wurde die Siedlung Iconeum gegründet, aus der dann später Konya hervorging. Konya gewann im 9. Jh. durch die Seldschuken, die die Stadt zur Hauptstadt ihres Reiches machten an großer Bedeutung. Heute leben dort über eine halbe Million Einwohner. Konya ist eine der angesehensten und bedeutensten Industriestandorte Zentralanatoliens, so wie ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.
Bekannt ist die Stadt für ihre pastellfarbenen, mit wunderschönen Blumenmustern verzierten Teppiche und für seinen lebhaften Basar. Konya bietet auch an Architektur einige Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die Reste der alten Stadtmauer und des Palastes Alaeddin Kaykobads, die Moschee “Alaeddin Camii”, die alte Gouverneurs-Residenz “Atatürk Müzesi” (heute ein Museum), Die Moschee “Aziziye Camii” am Rande des Basars, sowie drei weitere Moscheen, die “Ince Minare Medresesi veya Camii”, die “Kapi Camii” und die “Serefeddin Camii”.
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