Geschrieben von admin am 20. Juni 2007
Schon seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. gibt es Fayence-ähnliche Techniken. Die eigentliche Herstellung der Fayencen begann im 5.Jh in Persien und wurde später dann im islamischen Kulturkreis verbreitet.
Besonderen Ruhm erlangten die Iznik Fayencen. Die kleinen, bunten Kacheln sind für die Pracht vieler osmanischer Bauwerke verantwortlich. Zahlreiche Sultane ließen ihre Fayencen ausschließlich in Iznik herstellen, aber nicht nur daß, im gesamten Orient waren die Produkte sehr begehrt.
Die Blütezeit der Keramikproduktion in dem asiatischen Ort bei Bursa reichte vom 15. - 17. Jahrhundert.
Das die Iznik - Fayencen weltweit eine so große Bedeutung zugeschrieben bekommen, verdanken sie vorallem der besonderen Herstellungstechnik.
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Tags: Kunsthandwerk
Geschrieben von admin am 12. Juni 2007
Das Wort Harem leitet sich vom arabischen Wort Haram - verboten ab. Noch immer regt er die Phantasien vieler Menschen an, doch was sich tatsächlich hinter den Haremsmauern abspielte kann trotz verschiedener Quellen nicht wirklich wiedergegeben werden, da es nur dem Padischah erlaubt war das Gelände zu betreten.
Im Topkapi Palast in Istanbul befand sich der wohl berühmteste und größte Harem mit einer Wohnfläche von ca. 6700 qm mit bis zu 1600 Bewohnern. Nach der muslimischen Eroberung Istanbuls regierten ab 1465 bis Anfang des 19 Jh. die osmanischen Sultane von dort ihr Reich. Darüs Saadet - “Ort der Glückseligkeit” wurde der Topkapi Palast auch genannt. Ob er das auch für die vielen Frauen war, die in der Regel ihr gesamtes Leben dort verbrachten ist allerdings fraglich.
Im Harem gab es eine sehr strenge Hierarchie.
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Geschrieben von admin am 6. Juni 2007
Schon Marco Polo schwärmte von den wunderschönen Teppichen des Orients und früher oder später kreisen die Gedanken der meisten Türkeibesucher um den Kauf eines solchen. Zu recht. Das Kunsthandwerk der türkischen Teppichweberei existiert schon seit Jahrhunderten und wurde in vielen Familien über Generationen hinweg weitervermittelt und verfeinert. ( Die ältesten Fundstücke sind einige Webstücke der Seldschuken aus dem 5.Jh v. Cr.)
In Istanbul befindet sich übrigens im Komplex der Sultan Ahmet Camii das Teppich und Kelim Museum mit der größten Sammlung antiker Teppiche in der Welt.
In den anatolischen Dörfern werden die traditionellen Muster noch immer in Handarbeit oft an uralten Webstühlen geknüpft. Der türkische Teppich wird im Unterschied zum persischen Teppich doppelt geknüpft. Durch die Doppelknotentechnik wird der Teppich eher grober, als sein Verwandter mit der Einknotentechnik.
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Tags: Kunsthandwerk