DIE TÜRKEI

Gecekondus

Geschrieben von admin am 30. September 2008

In den Außenbezirken der größeren türkischen Städte findet man neben lieblos errichteten Trabantenstädten mit Beton-Hochhäusern, auch die sogenannten Gecekondus, in denen die ärmere Bevölkerung lebt. Gecekondu bedeutet “In einer Nacht errichtet” und bezeichnet die Stadtviertel, die aus unzähligen winzigen dicht an dicht gebauten Häuschen bestehen. Sie wurden gemeinschaftlich von den zukünftigen Bewohnern und den Nachbarn in kürzester Zeit errichtet. Die Wände sind oft etwas schief gemauert, die Zimmer sind klein und in der Regel existiert nur ein Stockwerk. Oft lebt hier nur eine Familie auf wenigen Quadratmetern zusammengedrängt. Durch die kleinen Fenster dringt nur wenig Licht in die weißgetünchten Räume. Die Außenwände sind allerdings mal hellblau, hellgelb, hellgrün und ab und zu hellrot gestrichen. Von den Dächern dieser bunten Häuser strecken sich zahlreiche Fernsehantennen in den Himmel, dazwischen erhebt sich das Minarett der Moschee.

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Der große Basar in Istanbul

Geschrieben von admin am 29. September 2008

Der Kapalý Çarþý, (überdachter Markt ) der große Basar, erstreckt sich über mehrere tausend Quadratmeter im alten Teil Istanbuls. In den labyrinthartigen Gassen, die von oben betrachtet wie ein großes symmetrisches Gitter wirken und von den breiteren Hauptstraßen durchzogen werden, drängen sich unzählige kleine Geschäfte und Verkaufsstände dicht aneinander.

Neben allen Arten von Lederwaren, antiken oder maschinell gefertigten Orientteppichen, Kunsthandwerkzeug aus Holz und farbenprächtigen Stoffen und Bekleidung, findet man Wasserpfeifen, osmanische Dolche, aus Kupfer oder Messing gefertigte Kannen, Keramikteller und -becher und natürlich Schmuck aus Gold und Silber. Auch die Menschen, die sich durch die engen Gässchen zwängen, mischen sich zu einem bunten Gewirr, welches die Vielfalt der Türkei widerspiegelt.

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Orientalischer Tanz - Bauchtanz

Geschrieben von admin am 7. Oktober 2007

Maler:Franz von Stuck. Das Bild zeigt wahrscheinlich die Taenzerin Saharet

Der Bauchtanz oder Orientalische Tanz , wie es richtigerweise heißt, ist der berühmteste Tanz des “Fernen Ostens”. Die Bewegungen dieses folkloristischen Tanzes sind weich, fließend und hingebungsvoll, der Körper umschmeichelt die Musik.

Der “Oryantal” oder “Göbek Dans” (Göbek = Bauch) wie er in der Türkei genannt wird ist wesentlich volkstümlicher als sein arabischer Verwandter. Der Tanz ist schneller und besteht aus einfachen aber größeren und schnelleren Schritten und Hüftbewegungen, bei denen das Becken von oben nach unten gekippt wird sowie schnellen Schultershimmys.
Der Oryantal kennt weniger Bewegungen und auch die Musik ist meistens gleichförmiger.
Eine Besonderheit des türkischen Stiles ist der Einsatz von Fingerzimbeln durch die Tänzerin. Außerdem wird der türkische Bauchtanz immer mit hohen Schuhen getanzt.

Im Allgemeinen muss man aber sagen, dass sich der türkische und arabische Stil mehr und mehr miteinander vermischen sowohl in musikalischer als auch in tänzerischer Hinsicht.

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