Geschrieben von admin am 29. Juni 2006
Celaleddin Rumi wurde 1200 im afghanischen Balkh geboren. Als Sohn eines islamischen Glaubenslehrers begab er sich in dessen Fußstapfen und studierte ebenfalls Theologie. 1233 wurde er von dem Seldschukenfürsten Aalaeddin Kaykobad als Lehrer für Philosophie an den Hof von Konya berufen. Dort begegnete er Semseddin, einem aus dem persischen Täbris stammenden Derwisch, (frommer Mann) der sein Wirken und Denken in die philosophisch - mystische Richtung des Sufismus lenkte. Der Sufismus schließt sowohl islamisches, hellenistisches, buddhistisches, und christliches Gedankengut ein. Das höchste Ziel ist es, die Kluft zwischen Mensch und Gott zu überwinden, indem Mensch sich in einen Trancezustand versetzt, der in der Vereinigung der menschlichen Seele mit Allah gipfelt. Erreicht wird dieser ekstatische Zustand durch einen Tanz, den sogenannten “Sema”, bei dem sich die Derwische in wallende, weiße Gewänder, als Symbol für die Leichentücher und mit sich nach oben verjüngenden Hüten, als Symbol für Grabsteine gekleidet um einen Vortänzer und um ihre eigene Achse drehen, während er sich in die entgegengesetzte Richtung um seine Achse dreht.
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Geschrieben von admin am 19. Juni 2006
Die vorherrschende Religion in der Türkei ist der Islam, eine monotheistische Religion wie das Juden- und Christentum. Im Islam (die jüngste der drei Religionen) heißt der allmächtige Gott “Allah” und die Sakralbauten, die man ihm zu Ehren errichtet werden Moscheen genannt. Die Gründung des Islam geht zurück auf Muhammad, (geboren um 750) welcher als Waisenknabe in Mekka aufwuchs.
Nachdem ihm um 610 in einer Vision der Erzengel Gabriel erschienen war, begann sein Wirken im religiösen und politischen Bereich. Während man in Mekka seinen Auffassungen nur wenig Gehör schenkte wurde er in Medina seiner Wahlheimat, in die er ca. 10 Jahre später auswanderte, mit offenen Armen empfangen und zu einer wahren Institution erhoben.
Er wurde als Prophet (Verbreiter der göttlichen Botschaft) und Gesetzgeber uneingeschränkt anerkannt. Nach Muhammads Tod (632) kam es wegen der Frage der Nachfolge zu großen Unstimmigkeiten und letztendlich zur Spaltung der Muslime in die Sunniten und in die Schiiten. Während die Sunniten im Kalifen den rechtmäßigen Nachfolger sahen, war es für die Schiiten Ali der Schwiegersohn Muhammads.
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Tags: Islam
Geschrieben von admin am 19. Juni 2006
Die Moscheen sind die Gotteshäuser des Islam. Doch sie dienen nicht nur dem Gebet und der persönliche Andacht, in ihnen wird auch Theologie unterrichtet und es werden Versammlungen abgehalten. Weiterhin werden die Moscheen auch als zeitweise Unterkünfte für Pilger und Obdachlose genutzt.
Die Türkei ist ein laizistischer Staat, was bedeutet, daß Staat und Religion voneinander getrennt sind. So gibt es beispielsweise keine Unterstützung vom Staat, für den Bau von Moscheen.
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Tags: Islam