Geschrieben von admin am 31. Oktober 2008
Wer nach Ankara kommt, wird durch Höhen und Tiefen gehen, denn die Hauptstadt der Türkei (seit dem 13.10.1923) die sich im Herzen Anatoliens befindet liegt auf einer Höhe zwischen 850m und 1200m. Das Stadtbild ist geprägt von Bergen und Hügeln und tiefen, schluchtenartigen Tälern.
In Ankara leben rund 5. Millionen Einwohner, aber der Zuwachs vollzieht sich wie auch in den anderen türkischen Großstädten explosionsartig.
Ankara ist eine moderne Regierungs- und Diplomatenstadt und auch das staatliche Fernsehen hat dort seinen Sitz.
Man kann sagen das Ankara zwei Gesichter hat, das “alte Gesicht” - der historische Stadtkern eingerahmt vom Wildwuchs des Gecekondus und das “neue Gesicht” - die planmäßig angelegten, modernen Stadtviertel und Repräsentativgebäude.
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Geschrieben von admin am 22. August 2008
Die Hauptstadt der Provinz Adana am Golf von Iskenderun an der Südküste gelegen, ist mit über eine Million Einwohnern die viertgrößte Metropole der Türkei.
Dank der günstigen Lage zum einen im fruchtbaren Seyhan-Delta mit einem florierenden Getreide- und Baumwollhandel und zum anderen die verkehrsgünstige Nähe zum Tawuspass “KilikischeTore” sowie zur Bagdadbahn machen Adana zu einem der wichtigsten Wirtschaftszentren des Landes.
Die Geschichte Adanas reicht weit in die vorchristliche Zeit zurück. Das älteste noch erhaltene Bauwerk ist die in der Antike gebaute und oft restaurierte Steinbrücke (Ta Köprü), die sich mit einer Länge von 310 m über den Seyhan erstreckt. Das Alter einer der Stützbögen wird zwischen die Jahre 117-138 datiert.
Nicht weit entfernt liegt die große Moschee (Ulu Cami), die aus dem 16. Jahrhundert stammt. Am östlichen Eingang erhebt sich ihr Minarett mit polygonalem Turm, Blendnischen und überdachter Galerie im syrischen Stil.
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Geschrieben von admin am 27. Juni 2008
Die antike Stätte Hierapolis (Heilige Stadt) wurde nach Hiera, der Frau von Telephos benannt, der als Gründer von Pergamon in die Geschichte einging. Gegründet wurde die Stadt als Kurzentrum im frühen 2. Jahrhundert v. Chr. von König Eumenes II. von Pergamon oberhalb der Sinterterassen von Pamukkale. Das die Stadt genau an dieser Stelle erbaut wurde kam nicht von ungefähr. Schon in der Antike wusste man die Heilkraft des schwach radioaktiven Wassers zu schätzen.
Das Wasser hilft angeblich gegen Herz- und Kreislaufbeschwerden, Magengeschwüre, Bronchitis, Darmträgheit und vieles mehr.
Heute ist Hierapolis ein großes Freiluftmuseum. Bereits auf der Strasse zur Pamukkale Therme kann man die Ruinen der Großen Therme sehen in der sich heute in einigen der rekonstruierten Räume der riesigen Haupt-Therme das Archäologische Museum befindet. Dort werden zahlreiche Skulpturen, Statuen, Reliefs und verzierte Sarkophage aus Hierapolis und Laodikeia gezeigt.
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