DIE TÜRKEI

Kemal Atatürk - Vater der Türken

Geschrieben von admin am 5. Juli 2006

Mustafa Kemal Pasa wurde 1880 oder 81 im makedonischen Saloniki geboren. Er besuchte die Militärakademie, nahm am Aufstand der “Jungtürken” 1908/09 teil, kämpfte 1912 gegen die Italiener im Tripoliskrieg und war militärischer Befehlshaber im 1.Weltkrieg an den Dardanellen. 1918 zog sich Kemal Pasa nach Anatolien zurück, um dort einen Widerstand gegen die Griechen, die die westliche Türkei besetzt hatten zu organisieren. Außerdem brach er die Beziehungen zur Regierung des Sultans ab. 1920 wurde er Vorsitzender der Nationalversammlung und 1921 und 22 schaffte er es, sowohl die Griechen aus Kleinasien zu vertreiben, als auch das Sultanat zu beseitigen.

1923 rief er die Republik aus und ernannte sich selbst am 29.10. 1923 zum Präsidenten und zwei willige Helfer zu Premier und Parlamentspräsident. Sein Ziel war die Schaffung eines türkischen Nationalstaates auf laizistischer Basis. Er ernannte Ankara zur neuen türkischen Hauptstadt und reformierte den politischen und kulturellen Bereich.

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Türkei zensiert “Pu der Bär”

Geschrieben von admin am 18. Juni 2006

Wer kennt ihn nicht, den Bären von geringem Verstand mit starken Gelüsten nach “Hooonich”? Und seine Freunde, den ungestümen Tiger, das kluge und etwas zu eifrige Kaninchen, die intellektuelle Eule, Känga und ihr Kind Klein-Ruh und last but not least das kleine & nicht gerade sehr mutige (”Es ist nicht leicht für ein so kleines Tier mutig zu sein”) aber liebenswürdige und immer freundliche ……….Ferkel !!!

Nicht nur auf diese Figur aus Alan Alexander Milnes “Winnie the Pooh” sondern auf den ganzen Trickfilm müssen die Kinder der Türkei nun verzichten. Die Regierung der Türkei hat die Zeichentrickserie aus dem Fernsehen verbannt. Mit der Begründung in der Serie gäbe es zu viele Szenen mit Ferkel- und Schweine gelten im Islam als unreine Tiere.

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Rede des türkischen Botschafters in Deutschland (22.04.2006)

Geschrieben von admin am 10. Juni 2006

REDE DES BOTSCHAFTERS DER REPUBLIK TÜRKEI IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, HERRN MEHMET ALİ İRTEMÇELİK, AUF DER GENERALVERSAMMLUNG DER TÜRKISCHEN GEMEINDE IN DEUTSCHLAND (22. APRIL 2006)

Sehr geehrter Herr Vorsitzender, werte Teilnehmer, die Türken haben in ihrer langen Geschichte die Eigenschaften einer äußerst beweglichen, offenen und dynamischen Nation unter Beweis gestellt.

Sie sind auf dem eurasischen Gebiet immer weiter nach Westen vorgedrungen, mit neuen Kulturen verschmolzen, haben mächtige Staaten und Reiche gegründet und die Geschichte der Menschheit entscheidend mitbestimmt. In diesem Zusammenhang war die Geschichte des Osmanischen Reiches dank des wendigen Verstandes und der Anpassungsfähigkeit der Türken, ihrer respektvollen Haltung gegenüber verschiedenen Kulturen und Religionen - noch lange bevor im Westen der Begriff „Menschenrechte“ aufkeimte – mit den konkreten Beispielen von Führungsgeschick und Lebensfähigkeit und eines Jahrhunderte währenden politischen Genies ausgestattet, wo das Prinzip „Einheit in der Vielfalt“, das heute die begriffliche Grundlage des Wertesystems der Europäischen Union bilden soll, faktisch umgesetzt wurde. Auch ist die Republik Türkei, die unter der Führung des großen Atatürk, des äußerst beeindruckenden und sehr vielseitigen politischen Genies der Geschichte, auf den Fundamenten der Aufklärung, der Demokratie und des Laizismus gegründet wurde, ein klarer Beweis für die Fähigkeit unserer Nation, sich den wechselnden historischen, gesellschaftlichen und politischen Bedingungen anzupassen, und für ihr Ideal, führend in ihrer Zeit zu sein.

Schließlich wird auch die Migration der Türken nach Europa in den letzten 45 Jahren als ein besonderes menschliches Abenteuer in die Weltgeschichte eingehen. Ich bin davon überzeugt, dass diese Tatsache trotz der heute bestehenden, insbesondere durch manche ideologische und populistische Zwänge hervorgerufenen Probleme aus einer breiten historischen Perspektive bewertet werden muss.

Wer die ganze Rede lesen möchte klickt bitte hier

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